Leitfaden für Einsteiger in den Motorradrennsport

Motorradfahren gilt heute als der einfachste Einstieg in den Motorsport. Denn Motorradfahren ist einfach zu lernen, die Motorräder sind leicht zu warten und das Ganze macht viel Spaß. Sie können ein Motorrad sogar günstiger als ein Auto kaufen. Beachten Sie aber, dass Motorräder im Wettkampf im Gegensatz zu Autos weitaus weniger Sicherheit bieten.

Als Anfänger sollten Sie sich deshalb zunächst vergewissern, dass Sie sicher auf Autobahnen und normalen Straßen fahren können, bevor Sie zur Rennstrecke wechseln. Sicheres Fahren eines Motorrads sollte deshalb stets Ihr erstes Ziel sein. Damit Ihnen dieser Einstieg einfacher gelingt, finden Sie im Anschluss vier nützliche Tipps.

Mit einer kleineren Maschine anfangen

Gerade Anfänger machen den häufigsten Fehler, gleich am Anfang ein zu großes Motorrad  zu kaufen. Beim Kauf spielt es nämlich keine Rolle, ob Sie sich das beste Motorrad leisten können oder nicht, sondern dass es einfach zu fahren und zu handhaben ist.

Daher sollte Ihr erstes Motorrad zwischen 100cc und 200cc liegen. Dadurch genießen Sie ein viel besseres Handling der Maschine und entwickeln das Fahrgefühl, während Sie noch ein Anfänger sind. Erst nachdem Sie die Grundlagen beherrschen, können Sie über den Kauf eines stärkeren Motorrads nachdenken.

Scheinwerfer am Motorrad aufrüsten

Viele Menschen betrachten Beleuchtungs-Upgrades als ästhetische Verbesserung, jedoch trägt es zur eigenen Sicherheit wesentlich bei. Denn durch LED-Scheinwerfer zum Beispiel können Sie andere Verkehrsteilnehmer deutlich besser sehen. Mit den energieeffizienten LED-Leuchten können Sie sowohl nachts als auch tagsüber für mehr eigene Sicherheit sorgen. Beleuchtungsspezialisten können Ihnen weiterhelfen, wenn Sie nicht wissen, was für ein Gerät zu Ihrem Motorrad passt.

Die Fahrdistanz begrenzen

Einer der wichtigsten Aspekte beim Motorradfahren für Einsteiger ist die Distanz. Die Strecke, die Sie täglich mit Ihrem Motorrad fahren, sollte von den Straßenbedingungen, dem Wetter, dem Gelände, Ihrem allgemeinen Fitnesszustand und Ihrer Erfahrung bestimmt werden. In den ersten Phasen Ihrer Motorradfahrt sollte das Ziel darin bestehen, die Fahrdistanz auf ein Minimum einzugrenzen.

Selbst, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie für mehr bereit sind, sollten Sie die festgesetzte Fahrdistanz einbehalten. Wenn Sie unerfahren sind und zu lange fahren, kann dies Ihre Effizienz und Konzentration beeinträchtigen und das Unfallrisiko erhöhen.

Immer defensiv Fahren

Die meisten Motorradfahrer haben große Schwierigkeiten damit, nicht aggressiv zu fahren, besonders wenn sie Motorradrennen fahren wollen. Doch vor allem bei Anfängern sind diese Einstellung und Stil nicht angebracht. Lassen Sie sich das Gelernte nicht zu Kopf steigen, denn Motorräder sind kleiner und bieten weitaus weniger Schutz als Autos. Manchmal führen bereits kleine Faktoren zu schwerwiegenden Folgen, wie z. B. der aggressive Fahrstil. Deshalb sollten vor allem Anfänger immer defensiv fahren.